Hörzu! und Monoreim auf Tour – Februar 2017

Hörzu! und Monoreim auf Tour – Februar 2017

Da sich mit Hörzu! und Monoreim zwei Projekte gefunden haben, die inhaltlich (Monoreim würde „vom Style her“ sagen) unvereinbar miteinander scheinen, entsteht an Konzertabenden mit dieser Combo ein ganz besonderer Reiz. Eine akustische Genrereise mit der Konstante handgemachter Musik, Theatereinlagen und voller Hingabe.
Da zumindest Hörzu! Bühnenauftritte genauso gerne mag wie Straßenmusik, wird die Band im Februar auch einige Einkaufszonen anschreien. Darum gilt wie immer: Wir sehen uns auf der Straße! Ansonsten freuen wir uns nach einigen Gigs in Hamburg unsere Wohlfühlzone zu verlassen und in tollen Projekten und Häusern von nord über west nach süd über ost zu spielen. Wir werden proben, uns organisieren, euch besuchen und freuen uns wenn ihr euch auch organisiert und im Juli nach Hamburg kommt…

TOURDATES:

FR 10.02. – T-KELLER GÖTTINGEN – 22 Uhr
SA 11.02. – AZ AACHEN – 20 Uhr
SO 12.02. – AK 44 GIEßEN – 17 Uhr

DI 14.02. – MULTIVERSUM OFFENBACH
MI 15.02. – KTS FREIBURG – 20 Uhr

FR 17.02. – KULTI WETZIKON (CH) – 19 Uhr
SA 18.02. – SCHLOSSBERG SAALFELD
SO 19.02. – KULTHUM LEIPZIG – ca. 19 Uhr

! more dates: TBA !

G20 – mobisong

Für eine befreite Gesellschaft, nicht für einen besseren Kapitalismus!
Wenn im Juli 2017 die Staatschefs der 19 neoliberal erfolgreichsten Nationalstaaten (+1 EU) und ihre zahlreichen rechten Hände nach Hamburg kommen, sollten wir diesen Anlass natürlich nutzen um unsere Wut, aber auch unsere Ideen sichtbar zu machen. Mit diesem Mobisong laden wir alle ein, sich solidarisch und selbstbestimmt an den Gipfelprotesten zu beteiligen.
Damit so ein Gipfel aber nicht als Massenevent verpufft und damit womöglich sogar noch die Logik des Gipfels reproduziert, nehmen wir diese Dreistigkeit in der Mitte von Hamburg lieber als Anlass. Als Anlass, unsere Vorstellung einer anderen Gesellschaft in der Öffentlichkeit zu platzieren. Aber vor allem als Anlass Strukturen aufzubauen und Gruppen zu bilden denen wir vertrauen, in denen wir solidarisch und herzlich miteinander umgehen. Netzwerke zu schaffen, die der Logik von Verwertbarkeit und Wachstum widersprechen. Dabei geht es um Alltagskämpfe, im Wohnhaus, im Betrieb, in der Uni, der Schule, in der KüFa, im Café oder in der Familie. In unrevolutionären Zeiten können wir die Strukturen weiter ausbauen, die es ja längst gibt. Wo wir teilen, schenken, unterstützen, Spaß haben, gemeinsam was reißen und empathisch sind. Denn diese Strukturen sind ansteckend. Wir werden sie in kommenden Zeiten brauchen!

Hörzu und Monoreim – Wütend in Hamburg Download